Optimale Verarbeitung von Dentalmaterialien

Materialübersicht Dental

Umweltzahntechnik beginnt beim Material

In einem für Umweltzahntechnik zertifizierten Dentallabor beginnt Qualität nicht erst bei der Fertigung, sondern bereits bei der bewussten Auswahl jedes einzelnen Werkstoffs. Entscheidend ist, welche Materialien verwendet werden, wie sie verarbeitet werden und wie sie sich miteinander verhalten. Ziel ist ein Zahnersatz, der funktionell, ästhetisch und gleichzeitig möglichst verträglich ist.

Deshalb achten wir auf eine reduzierte Materialvielfalt, kontrollierte Verarbeitungsprozesse und eine Herstellung, die potenzielle Belastungen so gering wie möglich hält. Denn moderne Umweltzahntechnik denkt Material nicht nur technisch — sondern immer auch biologisch.

Materialien mit Verantwortung gewählt

Jeder hochwertige Zahnersatz beginnt mit der richtigen Materialentscheidung. Deshalb geben wir Ihnen nachfolgend einen Einblick in verschiedene Werkstoffe, die in der Umweltzahntechnik eine besondere Rolle spielen. Lernen Sie die Eigenschaften, Einsatzbereiche und Besonderheiten der einzelnen Materialien kennen.

Sonder­kunst­stoffe

Sonderkunststoffe in der Umweltzahntechnik

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl unserer „zahntechnischen Spezialitäten“ geben. Wir stellen Ihnen verschiedene Kunststoffe mit verschiedenen Indikationen und Inhaltsstoffen vor.

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Sonderkunststoff nach Ochsenreitherverfahren – unsere Laborempfehlung

Veredelter PMMA-Kunststoff, Hochdrucklangzeitpolymer

Anfang der 1990er Jahre wurde von F. Ochsenreither und Ztm. Langer ein Verfahren für einen Prothesenkunststoff entwickelt, der im menschlichen Körper wenig störend wirkt.
Eine Kunststoffmischung und Polymerisationsart, die so stark vernetzt ist, dass sie mit anderen Kunststoffen fast keine Polymerisationsverbindung mehr eingehen kann. Dadurch ist dieser Kunststoff so neutralisiert, dass dieser Kunststoff meist auch von sehr sensiblen Patienten und Patientinnen vertragen wird.

Dieses sogenannte Spezialpressverfahren nach Ochsenreither ergibt eine der hochwertigsten Prothesenkunststoffsorten, die uns bekannt ist. Aus diesem Kunststoff lassen sich Totalprothesen genauso herstellen wie Prothesensättel, metallfreie Arbeiten oder Provisorien und Schienen. Der Kunststoff zeichnet sich durch eine sehr hohe Festigkeit aus. Die Farbe ist hell rosa (alternativ auch klar) und hochtransparent, weil der hohe Druck bei der Herstellung sämtliche Hohlräume im Molekulargefüge verhindert und der Gehalt an Restmonomer absolut minimiert wurde.
Bei der Verwendung dieses Kunststoffes sollten, aus streng biologischer Sicht, nur Porzellanzähne verwendet werden, alternativ werden auch oft Kunststoffzähne eingesetzt.
Reparaturen und Unterfütterungen an Prothesen aus diesem Spezialkunststoff sind unter Mehraufwand möglich, was ihn gegenüber den meisten anderen Sonderkunststoffen positiv unterscheidet.

Insgesamt gesehen steht uns mit dem Sonderkunststoff n. Ochsenreither ein Kunststoff zur Verfügung, der sowohl aus biokompatiblen, antiallergischen und ästhetischen Gesichtspunkten als auch aus Gründen der optimalen Passform zum Prothesenlager eine überzeugende Alternative zu allen anderen auf dem Markt befindlichen Prothesenkunststoffen ist.

Industriell vorfabrizierter Thermoplast-Kunststoff

Ein innovativer, vielseitig einsetzbarer und sehr biokompatibler Werkstoff.

Stabiler als andere thermoplastische Kunststoffe, daher als Modellgussersatz geeignet.

Flexistrong plus ist ein thermoplastischer Spritzkunststoff für den Dentalgebrauch, lieferbar in mehreren Zahnfarben und rosa. Mit ihm lassen sich dank seiner positiven physikalischen und chemischen Eigenschaften Kronen- und Brückengerüste zur Compositeverblendung, metallfreie Geschiebearbeiten sowie auch Klammermodellgussprothesen herstellen. In beschränkter Indikation lassen sich auch Teleskoparbeiten herstellen.

Modellgussprothesen und Klammern müssen durch die Materialeigenschaften etwas dicker gestaltet werden. Die Passung ist im Vergleich zu Dental-D/ Acetalkunststoff viel besser, da Flexistrong plus nicht so stark bei der Abkühlung nach dem Pressen schrumpft. Primärteleskope, Kronen- und Brückengerüste können so konstruiert werden, wie es aus der normalen Zahntechnik bekannt ist, eine cervikale Stufe ist nicht erforderlich. Flexistrong empfiehlt sich vor allem für Amalgamgeschädigte und Patienten mit Materialunverträglichkeiten, da es sich um ein Nylonprodukt mit Farbsubstanzen handelt und ist darüber hinaus frei von Benzoylperoxid und Tetracainhydrochlorid, u.a.

Technische Hinweise:

Die Reparaturfähigkeit von Flexistrong plus ist, bedingt durch den vollkommen auspolymerisierten Kunststoff, begrenzt. Klammerzähne benötigen kräftige Unterschnitte, notfalls müssen zahnärztlicherseits Unterschnitte durch Schleifen oder Auftragen von Kunststoffen geschaffen werden.

Industriell vorfabrizierter PEEK-Kunststoff

PEEK ist ein innovativer, vielseitig einsetzbarer und sehr biokompatibler Werkstoff.

Wir haben verschiedene PEEK-Materialien für Sie im Angebot, gefräst oder gespritzt.

  • Juvora PEEK ohne Farbpartikel
  • PEEK Bredent
  • SCHÜTZ Tizian PEE
  • BioHPP keramisch gefüllt Bredent

PEEK zum Beispiel ist ein thermoplastischer Spritzkunststoff für den Dentalgebrauch. Metallfreier Zahnersatz lässt sich durch PEEK verwirklichen. Mit ihm lassen sich dank seiner positiven physikalischen und chemischen Eigenschaften Kronen- und Brückengerüste zur Compositeverblendung, metallfreie Geschiebearbeiten sowie auch Klammermodellgussprothesen herstellen. PEEK ist hervorragend für Teleskoparbeiten geeignet.

Die Passung ist im Vergleich zu Acetalkunststoff viel besser, da PEEK-Kunststoff nicht so stark bei der Abkühlung nach dem Pressen schrumpft. Primärteleskope, Kronen- und Brückengerüste können so konstruiert werden, wie es aus der normalen Zahntechnik bekannt ist. PEEK empfiehlt sich vor allem für Amalgamgeschädigte und Patienten mit Materialunverträglichkeiten, da es sich um ein Polyetheretherketon mit Farbsubstanzen handelt und ist darüber hinaus frei von Benzoylperoxid und Tetracainhydrochlorid, u.a.

Technische Hinweise:

Die Reparaturfähigkeit von PEEK ist, bedingt durch den vollkommen auspolymerisierten Kunststoff, begrenzt. Klammerzähne benötigen kräftige Unterschnitte, notfalls müssen zahnärztlicherseits Unterschnitte durch Schleifen oder Auftragen von Kunststoffen geschaffen werden.

Nachteil:

Sehr opaques Material!

BioHPP – Hochleistungspolymer für moderne Zahntechnik

BioHPP gehört zu einer neuen Werkstoffklasse moderner Hochleistungspolymere und eröffnet in der Zahntechnik innovative Möglichkeiten für hochwertige prothetische Versorgungen. Das Material basiert auf dem besonders bioverträglichen Kunststoff PEEK und ist zusätzlich mit 25 % Keramikpartikeln angereichert. Entwickelt wurde BioHPP speziell für die Anforderungen der Prothetik. Seine Vorläufer kommen in der Humanmedizin bereits seit vielen Jahren erfolgreich zum Einsatz – etwa bei Wirbelzwischenkörpern, Finger- oder Hüftgelenkprothesen.

Besonders überzeugend sind die materialtechnischen Eigenschaften von BioHPP: Es ist langzeitstabil, nimmt nur wenig Wasser auf und verfügt über eine physiologische Elastizität, die im Bereich von Knochen liegt. Durch seine helle Farbe eignet sich der Werkstoff sehr gut als Gerüstmaterial für kleine und große anspruchsvolle Versorgungen. Hinzu kommen eine hohe Festigkeit, sehr gute Polierbarkeit und eine geringe Plaqueaffinität – ideale Voraussetzungen für moderne, ästhetische und funktionale Zahntechnik.

Industriell vorfabrizierte Nylon/Polyamid-Spritzkunststoffe

Flexibles Material zur Herstellung von Provisorien, Langzeitprovisorien, Interimsversorgungen, Immediatversorgungen und insbesondere bei Implantaten sowie Teilprothesen als hochwertige Alternative zum Modellguss.

Valplast ist ein einzigartiges Prothesenmaterial aus biokompatiblem, thermoplastischen Nylon. Valplast ist frei von MMA-Restmonomer, unzerbrechlich, flexibel und wegen seiner natürlichen Transluzenz besonders ästhetisch.
Darüber hinaus überzeugt Valplast mit einer äußerst geringen Wasseraufnahme, die weniger als die Hälfte der von herkömmlichen Prothesenkunststoffen beträgt. Die Indikationen reichen von drahtklammerfreien Interimsprothesen bis hin zu definitiven Prothesen, z. B. für Allergiepatienten.

Besonders zu empfehlen als kleines, unsichtbares Provisorium während der Implantateinheilphase.

Industriell vorfabrizierter PMMA-Kunststoff

Ein innovativer Werkstoff als Alternative zu anderen zahntechnischen Basiskunststoffen, jedoch viel aufwendiger in der Verarbeitung.

Polyan ist ein thermoplastischer Spritzkunststoff für den Dentalgebrauch, lieferbar in rosa und klar. Mit ihm lassen sich dank seiner positiven physikalischen und chemischen Eigenschaften Fertigstellungen für Teil- und Vollprothesen herstellen. Das größte Problem aus ganzheitlicher Sicht ist der schlechtere Verbund zu den eingearbeiteten Zähnen, die nur durch Makroretentionen und ein spezielles Verbundliquid im Prothesenkunststoff zu verankern sind (Mikrospalt, ähnlich wie bei der Verwendung von Keramikzähnen). Die Passung der Prothesenbasis ist im Vergleich zu Kaltpolymeren besser und ähnlich wie bei guten Heißpolymeren. Die Homogenität des Materials bewirkt eine höhere Bruch- und Biegefestigkeit sowie eine extrem glatte Oberfläche (Hygiene).

Nachteil ist die schlechte Reparaturfähigkeit des Polyans. Dafür gibt es ein spezielles Pulver/Flüssigkeitssystem, welches natürlich nicht die Eigenschaften des Spritzkunststoffes erreicht.

Polyan empfiehlt sich vor allem für Patienten mit Materialunverträglichkeiten, da viele Inhaltsstoffe des normalen PMMA nicht enthalten sind.

Technische Hinweise:

Die Reparaturfähigkeit von Polyan ist, bedingt durch den vollkommen auspolymerisierten Kunststoff, begrenzt. Der Sonderkunststoff nach Ochsenreither ist hier eine Alternative.

Das Heißpolymerisat PURAN HC ist für Patienten und Patientinnen geeignet, die eine Allergie auf herkömmliche Kunststoffe haben.

  • speziell für Allergiker entwickelt
  • ohne Zusatz von Methylmethacrylat und Benzoylperoxid
  • wird von mehr als 95 % der Allergiker toleriert

Puran HC wird auch unter dem Handelsnamen SINOMER vertrieben.

Wir verarbeiten in unserem Labor kein PURAN LC!

Mit dem neuen Hochleistungspolymer Eldy Plus® ist es gelungen, einen neuen verträglichen Kunststoff zu entwickeln. Eldy Plus®, ein Copolyester PET, zeichnet sich durch eine extrem hohe Widerstandskraft in Bezug auf Bruchstabilität aus und ist nahezu unzerbrechlich. Beste Polierbarkeit, hohe Plaqueresistenz und beste Verbundfähigkeit im Vergleich zu herkömmlichen Polymeren sind weitere Highlights dieses neuen Werkstoffes.

Myerson VisiClear ist ein modernes thermoplastisches Material zur Herstellung semi-transluzenter flexibler Klammern. VisiClear bietet eine verbesserte Ästhetik bei Klammern im Frontzahngebiet.

Visiclear ist ein Ethylen Propylen Copolymer.

Wir können den normalen Prothesenkunststoff durch Kautschuk ersetzen.

Es gibt durch verschiedene Einflüsse immer mehr Patienten und Patientinnen, die über Kunststoffunverträglichkeiten klagen. Eine Alternative für Allergiepatienten und -patientinnen bietet hierzu eine Teil- oder Totalprothese aus Kautschuk. Kautschuk als Ersatz für normalen Prothesenkunststoff eignet sich, wenn alle anderen Kunststoffe nicht vertragen werden.

In den 1930er Jahren wurde heutige Prothesenkunststoff erfunden und in den 1950er Jahren so weit entwickelt, dass er den Kautschuk vollständig verdrängt hat und sich kein Zahntechniker mehr mit diesem Material beschäftigt hat. Durch die Notwendigkeit von Alternativen zum Prothesenkunststoff suchten wir in unserem Labor nach Möglichkeiten, die alte Kautschukvulkanisiertechnik wiederzubeleben. Dank der intensiven, langjährigen Beschäftigung mit diesem Werkstoff lassen sich nun in unserem Dentallabor gute Resultate erzielen.

Wichtig bei der Verarbeitung von Kautschuk ist, dass nur konfektionierte Keramikzähne oder bei Platzmangel individuell hergestellte Keramikzähne verwendet werden können. Die Herstellung einer Vollprothese aus Kautschuk ist zwar sehr zeitaufwendig, aber mit dem nötigen Wissen unkompliziert. Komplexer dagegen ist die Herstellung einer herausnehmbaren Prothese aus den Materialien Keramik, Gold/Titan/ NEM und Kautschuk, da fast immer dafür einige Zähne aus Platzmangel von Hand angefertigt oder direkt auf der Modellgussplatte verblendet werden müssen. Ansonsten sind die kleinen Prothesensättel schwieriger und zeitaufwendiger zu stopfen.

Die Erweiterungen, Reparaturen und Rebasierungen von Kautschukprothesen lassen sich problemlos durchführen. Man erkennt jedoch immer Verbindungsstellen zwischen altem und neu angesetztem Kautschuk. Die Qualität wird dadurch nicht beeinträchtigt. Der Kautschuk, der von uns verwendet wird, hat eine rosa-opaque Farbe, er ist nicht so transparent wie Prothesenkunststoff.

Kautschuk – Eine gute Wahl für Menschen mit Kunststoffunverträglichkeit!

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Zirkoniumdioxid, auch Zirkon oder Zirkonoxid genannt, ist das stärkste vollkeramische Material auf dem Dentalmarkt. Bei uns können Sie zwischen verschiedenen Zirkonanbietern wählen, wenn Sie eine Zirkonbrücke bei uns herstellen lassen wollen.

Cercon HT hat ein breites Indikationsspektrum, von Einzelkronen bis hin zu mehrgliedrigen Brücken.

Aus diesem Material fertigen wir Ihnen:

  • metallfreie Kronen
  • metallfreie Brücken
  • metallfreie Teleskope
  • metallfreie Geschiebe

IPS E.Max ZirCAD, das innovative und vielseitige Zirkonoxid

IPS E.max ZirCAD ist das Material der Wahl, wenn hohe mechanische Belastbarkeit, geringere Wandstärken und eine natürliche Ästhetik Priorität haben. Dank der hohen Stabilität können Wandstärken deutlich reduziert sowie substanzschonende und natürlich wirkende Restaurationen hergestellt werden.

Aus diesem Material fertigen wir Ihnen:

  • metallfreie Kronen
  • metallfreie Brücken
  • metallfreie Teleskope
  • metallfreie Geschiebe

Das IPS E.max ZirCAD-Portfolio umfasst eine Vielzahl von verschiedenen Zirkoniumoxid-Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften und Anwendungsgebieten.

Ein Material für eindrucksvolle Ästhetik

Mit der Lithium-Disilikat-Presskeramik IPS e.max Press erschaffen wir natürlich schöne Meisterwerke mit hoher Präzision.

IPS e.max Press vereint das, was Zahntechnik ausmacht: Die Herstellung von Restaurationen mit handwerklichem Feingefühl und ästhetischem Blick , um unseren Patienten und Patientinnen ein Stück mehr Lebensqualität zu sichern.

Aus diesem Material fertigen wir Ihnen:

  • metallfreie ästhetische Inlays
  • metallfreie ästhetische Onlays
  • metallfreie ästhetische Veneers

Zirkoniumdioxid, auch Zirkon oder Zirkonoxid genannt, ist das stärkste vollkeramische Material auf dem Dentalmarkt. Bei uns können Sie zwischen verschiedenen Zirkonanbietern wählen, wenn Sie eine Zirkonbrücke bei uns herstellen lassen wollen.

3M™ Lava™ Plus ist ein hochtransluzentes Zirkoniumoxid. Alle Elemente sind aufeinander abgestimmt mit dem Ziel, eine natürliche Ästhetik zu erzielen.

Empfohlene Anwendungen

  • weitspannige und geschwungene Brücken
  • Front- und Seitenzahnkronen
  • 3- und 4-gliedrige Brücken
  • Primärteleskopkronen
  • Freiendbrücken
  • 3-gliedrige Inlay- und Onlaybrücken
  • 2- oder 3-gliedrige Ahäsivbrücken im Frontzahnbereich (Marylandbrücken)
  • Zirkoniumoxidaufbau für zweiteilige Abutments
  • Kronen auf Implantat-Abutmens
  • 3-gliedrige Brücken auf 2 Implantaten
  • verblockte Kronen bis zu 4 Gliedern

BruxZir ist ein hartes Zirkonoxidmaterial, mit dem sich einfache Seitenzahnkronen als Ersatz zur Vollgusskrone metallfrei und zahnfarben verwirklichen lassen. In Sonderfällen fertigen wir auch Frontzähne mit diesem Material an.

Effektive Mikroorganismen

Es wird immer wieder der Wunsch an uns herangetragen, ob wir auch Zahnersatz mit effektiven Mikroorganismen herstellen können. Es scheint so zu sein, dass der Körper den Zahnersatz mit eingearbeiteten EM-Materialien nicht als Fremdkörper empfindet und besser vom Patienten oder der Patientin akzeptiert wird. Darüber gibt es keine Studien, aber es sind auch keine negativen Wirkungen zu erwarten.

Keramiken

Hochwertige Gerüst- und Verblendkeramik für langlebigen Zahnersatz

Hier finden Sie hauptsächlich Gerüstkeramiken. Welche Verblendkeramik wir verwenden ist abhängig vom Gerüst, auf dem wir die Keramik aufbrennen. Verblendkeramik wird im Bereich Metallkeramik ein wenig beschrieben.

Wenn Sie es wünschen, verzichten wir auf oberflächlich verwendete Malfarben. Das bedeutet für den Zahntechniker mehr Aufwand und verlangt ein Höchstmaß an Erfahrung. Durch den Verzicht von Malfarben werden Ihnen weniger Metalloxide, aus denen Malfarben bestehen, in den Mund eingebracht.

Hochwertige Legierungen

Hochwertige Dentallegierungen für moderne und umweltfreundliche Zahntechnik

In der Zahntechnik spielen Metalle eine zentrale Rolle und bilden das Herzstück moderner Dentalmaterialien. Besonders in einem Dentallabor, das sich auf umweltfreundliche Zahntechnik spezialisiert hat, liegt der Fokus nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Hierbei sind hochwertige Legierungen unverzichtbar, da sie sowohl den anspruchsvollen technischen als auch ökologischen Anforderungen gerecht werden.

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Zahngold wird seit Jahrtausenden verwendet. Meist wurde reines Feingold als Füllungsmaterial benutzt. Um härteres Material und bessere Eigenschaften zu erhalten, wurde das Gold mit den unterschiedlichsten Metallen legiert. Dadurch wurden auch teilweise unverträgliche Metallionen vom Körper aufgenommen, die dann Beschwerden verursachen.

Wir verwenden in unserem Labor nur so genannte Bio-Legierungen, die aus Legierungsbestandteilen bestehen, die der Körper „verstoffwechseln“ kann, die essentiell, d. h. lebensnotwendig für den Menschen sind.

Nichtedelmetall oder edelmetallfreie Legierung (EMF)

Aus Nichtedelmetall oder edelmetallfreier Legierung werden alle metallunterstützten Arbeiten, die nach Kassenrichtlinien hergestellt werden, angefertigt. Diese Legierungen werden aus Nickel, Chrom, Molybdän und anderen Legierungsbestandteilen angeboten.

Es gibt aber auch „nickelfreie“ Legierungen, die Kobalt-Basis-Legierungen, die für den Gebrauch in der Mundhöhle indiziert sind. Diese bestehen aus Kobalt, Chrom, Wolfram und Molybdän mit anderen Legierungsbestandteilen.

Wir verarbeiten hauptsächlich die Kobalt-Basis-Legierung Wirobond 280, welche kein Nickel, Cadmium, Beryllium und Blei gemäß ISO 22674 enthält.

Es gibt viele Menschen, die von einer Nickelallergie betroffen sind oder durch den ständigen Kontakt mit diesem Metall eine Nickelunverträglichkeit entwickeln.

Da es nickelfreie Legierungen gibt, sollte immer darauf geachtet werden, dass der Zahnersatz nickelfrei hergestellt wird.

Wir verwenden bei uns im Labor keine nickelhaltigen Materialien.

Titan verliert durch die Herstellung von Zahnersatz aus Zirkon oder Hochleistungspolymeren zunehmend an Marktanteilen. Man unterscheidet zwischen gegossenem und gefrästem Titan. Das gegossene Titan ist praktisch vom Markt verschwunden. Gefrästes Titan kommt noch bei der Herstellung von Implantaten und Brücken vor.

Es gibt viele Menschen, die von einer Nickelallergie betroffen sind oder durch den ständigen Kontakt mit diesem Metall eine Nickelunverträglichkeit entwickeln.

Da es nickelfreie Legierungen, wie zum Beispiel Wirobond 280, gibt, sollte immer darauf geachtet werden, dass der Zahnersatz nickelfrei hergestellt wird.

Wir verwenden bei uns im Labor keine nickelhaltigen Materialien.

Stellen Sie sich vor, Sie und Ihre Krankenkasse haben viel Geld für eine zahntechnische Arbeit ausgegeben und nach einiger Zeit wird festgestellt, dass Sie eine Nickelunverträglichkeit haben oder durch den nickelhaltigen Zahnersatz eine Unverträglichkeit entwickelt haben. Dann muss der gesamte Zahnersatz wieder entfernt werden und meistens auf eigene Kosten neu angefertigt werden. Dies kann vermieden werden, wenn Sie vor der Anfertigung von Ihren neuen Zähnen auf die Verwendung von nickelfreien Materialien achten.

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PalaXpress ist der Kunststoff für unsere normalen Prothesen

PalaXpress von Heraeus Kulzer ist für viele verschiedene Indikationen geeignet und kann im Gießverfahren verarbeitet werden.

Durch die einzigartige Rezeptur bietet Ihnen PalaXpress bei der Gießtechnik eine ungewöhnlich große Verarbeitungsbreite.

Vorteile auf einen Blick:

  • universeller Prothesenwerkstoff für viele Indikationen
  • höchste Passgenauigkeit
  • farbliche Übereinstimmung von Total- und Teilprothesen sowie Reparaturen
  • mehrere Prothesensättel in einem Arbeitsgang gießbar
  • Komplettierung der gegenüberliegenden Sättel, ohne Zwischenpolymerisation
  • sehr gute Schleimhautverträglichkeit
  • geringer Restmonomergehalt
  • farbstabil durch Katalysator-System
  • cadmiumfrei

Indikationen:

  • Total- und Teilprothesen
  • Komplettierung von Modellgussprothesen
  • Randgestaltungen
  • Reparaturen
  • indirekte Unterfütterungen
  • Erweiterung

(Textauszüge der Firma Heraeus Kulzer GmbH Hanau)

FuturaGen, der Prothesenkunststoff mit geringer Schrumpfung

FuturaGen von Schütz Dental GmbH ist das Kaltpolymerisat mit hervorragenden physikalischen Eigenschaften.

Vorteile auf einen Blick:

  • sehr hohe Festigkeit, dadurch auch ideal für Aufbissschienen
  • extrem glatte Oberfläche reduziert Plaqueanlagerungen
  • sehr gute Passung durch minimierten Schrumpf
  • prädestiniert auch für implantatgetragene Arbeiten

Wenn die Prothesen besonders stabil oder zierlich werden sollen.

PalaXpress ultra von Heraeus Kulzer ist als Universalkunststoff umfassend einsetzbar.

Ein Additiv verleiht dem Hochleistungs-Prothesenkunststoff eine verbesserte Bruchresistenz. Das Ergebnis: Hohe Stabilität und Elastizität. PalaXpress ultra eignet sich daher besonders gut für Implantatarbeiten. Der Kunststoff ist strapazierfähig und stabil. PalaXpress ultra macht Prothesen langlebig.

Vorteile auf einen Blick:

  • erhöhte Bruchsicherheit
  • zierlichere Prothesen
  • Implantatversorgungen

(Textauszüge der Firma Heraeus Kulzer GmbH Hanau)

Hightech Prothesenkunststoff mit verringertem Restmonomergehalt

Xthetic® Prime ist ein Hightech PMMA-Kunststoff zur passgenauen Herstellung von herausnehmbarem oder festsitzendem Zahnersatz.

Dieser hochwertige Prothesenkunststoff für die Total- und Teilprothetik lässt sich mit einem erheblich verringerten Monomeranteil als bei marktüblichen Autopolymerisaten verarbeiten. Er zeichnet sich durch eine hohe Passgenauigkeit, bedingt durch die minimale Schrumpfung, eine extrem homogene Oberfläche und einen sehr niedrigen Restmonomergehalt aus.

Indikationen

  • Komplettierung von Modellgussprothesen
  • Herstellung von Totalprothesen
  • partielle oder totale Unterfütterung
  • Erweiterungen und Reparaturen

(Auszug von Firma AcrylX® GmbH)

Individuelle Materialzusammenstellung

Wir können Kunststoffe und andere Mateialien für Prothesen individuell nach Ihren Wünschen und nach Ihrer Verträglichkeit zusammenstellen.

Bitte teilen Sie uns die Probleme, die im Zusammenhang mit Dentalmaterialien bestehen, mit. Wir müssen auch wissen welcher Zahnstatus vorhanden ist und welche Planung Sie durchführen wollen. Daraus analysieren wir, welche Materialien wir Ihnen anbieten können. Danach sollten diese Materialien getestet werden. Nach der Testung schreiben wir einen Kostenvoranschlag. Wenn alle Beteiligten einverstanden sind, kann die Versorgung hergestellt werden.

Hier können Sie Testmaterialien anfordern.

Kunststoffe

Hochwertige Kunststoffe für Prothesenbasen und Prothesensättel

Die normalen Prothesenkunststoffe, die wir Ihnen anbieten können, sind im folgenden Untermenü beschrieben.

Sie werden von den meisten Patienten sehr gut vertragen.

Aus diesen Kunststoffen werden die rosa Prothesensättel und Prothesenbasen hergestellt.